Festsitzende Zahnspangen

Diese bestehen aus den sogenannten Brackets, die für die Dauer der Behandlung auf die Zähne aufgeklebt werden, sowie Bändern und Bögen. Mit festsitzenden Spangen wird die Zahnstellung korrigiert. Lücken, gedrehte oder gekippte Zähne können so erfolgreich behandelt werden.

Vorteil

  • Wirken 24 Stunden am Tag
  • Schnellere Behandlung als mit losen Zahnspangen

Nachteil

  • Eine sehr gute Mundhygiene ist notwendig

Unsichtbare Zahnspangen

Clear-Aligner-Schienen

Diese fast „unsichtbaren“ Schienen können leichte bis mittlere Zahnfehlstellungen innerhalb weniger Monate korrigieren. Ähnlich wie bei der Invisalign©-Methode werden die Zähne mit aufeinander folgenden Schienen in die gewünschte Stellung bewegt. Die Clear-Aligner-Schienen sind sehr beliebt bei Patienten, die keine sichtbare Spange tragen möchten.

Vorteil

  • Ästhetisch, da nicht sichtbar
  • Hoher Tragekomfort
  • Hygienisch
  • Keine Einschränkungen beim Sprechen

Chirurgisch- kieferorthopädische Behandlung

Die Kieferorthopädie behandelt Zahn- und Kieferfehlstellungen. Bei Zahnfehlstellungen ist in der Regel eine Behandlung mit einer Zahnspange ausreichend. Bei Kieferfehlstellungen kann eine Therapie aufwändiger werden. Während dies bei Kindern durch die therapeutische Beeinflussung des Wachstums sehr gut möglich ist, ist bei älteren Jugendlichen und Erwachsenen eine begleitende kieferchirurgische Therapie oft die beste Methode. Denn nur so wird das eigentliche Problem, die Kieferfehlstellung, korrigiert.

Sportmundschutz

Ein von einem Labor „maßgeschneiderter“ Mundschutz empfiehlt sich für alle Sportarten, bei denen es zu Verletzungen der Zähne kommen kann. Dabei handelt es sich nicht nur um sogenannte Risikosportarten wie Boxen, Kampfsport oder Hockey, auch beim Hand- oder Basketball können Zähne zu Schaden kommen.

Vor allem für Patienten mit fester Zahnspange empfehlen wir einen Sportmundschutz, da es hier sonst zu häufigen Bracketverlusten kommen kann. Das bedeutet leider auch, dass sich in diesem Fall die kieferorthopädische Behandlung verzögern kann.

Dauerretainer

Eine elegante und vor allem sichere Variante der Stabilisierung des Behandlungsergebnisses ist das Anbringen eines sogenannten Kleberetainers (=Klebedraht). Dieser Draht wird an den Innenseiten der Zähne befestigt und ist daher nicht sichtbar. Die Patienten gewöhnen sich sehr schnell daran und die Mundhygiene wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Man empfiehlt, diesen Draht so lange wie möglich im Mund zu lassen damit sich das erzielte Ergebnis nicht verändert.

Therapie von Kiefergelenkfehlfunktionen

Kiefergelenkfehlfunktionen, auch craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) genannt, gehören zu den häufigsten Erkrankungen in der Zahnmedizin. Die Folgen sind vielfältig: von schmerzhaften Verspannungen und Blockaden des Hals- Nacken- und Schulterbereichs bis zu Migräne und Ohrensausen (Tinnitus).

Wir bieten Ihnen ein interdisziplinäres Behandlungskonzept, bei dem Orthopäde, Kieferorthopäde, Zahnarzt sowie speziell geschulte Physiotherapeuten eng zusammenarbeiten.

Schauspielerbedarf

Individuell angefertigte, herausnehmbare Apparatur zur Vortäuschung einer anderen Zahnsituation.

Metallbrackets

Vorteil

  • Haltbar
  • Preiswert

Nachteil

  • Unästhetisch
  • Können je nach Größe zu Schleimhautreizungen führen

Selbstligierende Brackets

Dies ist das neueste und modernste Bracketsystem. Hierbei kann auf zusätzliche Gummi- oder Drahtligaturen verzichtet werden, so dass sich weniger Beläge auf den Brackets bilden.

Vorteil

  • Schnellere, bequemere Behandlung
  • Weniger Schmerzen während der Zahnbewegung
  • Weniger Beläge
  • Die Mundhygiene ist leichter durchführbar

Nachteil

  • Teurer als Metallbrackets

Keramikbrackets

Keramikbrackets sind eine ästhetische Alternative zu Metallbrackets. Sie sind unscheinbarer als Metallbrackets und sehr angenehm zu tragen. Durch ihr Erscheinungsbild wirken sie besonders attraktiv und erhöhen die Akzeptanz einer festen Zahnspange.

Vorteil

  • Ästhetisch
  • Weniger Beläge

Nachteil

  • Teurer als normale Brackets