Festsitzende Zahnspangen

Diese bestehen aus den sogenannten Brackets, die für die Dauer der Behandlung auf die Zähne aufgeklebt werden, sowie Bändern und Bögen. Mit festsitzenden Spangen wird die Zahnstellung korrigiert. Lücken, gedrehte oder gekippte Zähne können so erfolgreich behandelt werden.

Vorteil

  • Wirken 24 Stunden am Tag
  • Schnellere Behandlung als mit losen Zahnspangen

Nachteil

  • Eine sehr gute Mundhygiene ist notwendig

Herausnehmbare Zahnspangen

Diese bestehen aus Kunststoff, sowie aus Metallklammern und -schrauben. Sie können ein- oder zweiteilig sein. Es gibt eine Vielzahl von herausnehmbaren Spangentypen. Welche genau zur Anwendung kommt bestimmt der Kieferorthopäde nach einer sorgfältigen Prüfung der Patientenbefunde.

Vorteil

  • Die Mundhygiene ist leichter durchführbar

Nachteil

  • Eine sehr gute Mitarbeit des Patienten ist notwendig
  • Wenig Erfolg bei zu kurzer Tragezeit
  • Die Behandlung dauert meist viel länger als mit festsitzenden Spangen
  • Nicht alle Zahnfehlstellungen lassen sich damit erfolgreich behandeln

Unsichtbare Zahnspangen / Clear-Aligner

Clear-Aligner

Diese fast „unsichtbaren“ Schienen können leichte bis mittlere Zahnfehlstellungen innerhalb weniger Monate korrigieren. Ähnlich wie bei der Invisalign©-Methode werden die Zähne mit aufeinander folgenden Schienen in die gewünschte Stellung bewegt. Die Clear-Aligner-Schienen sind sehr beliebt bei Patienten, die keine sichtbare Spange tragen möchten.

Vorteil

  • Ästhetisch, da nicht sichtbar
  • Hoher Tragekomfort
  • Hygienisch
  • Keine Einschränkungen beim Sprechen

Frühbehandlung

Normalerweise beginnt eine kieferorthopädische Behandlung zwischen neun und elf Jahren. In einigen besonderen Fällen jedoch sollte eine sogenannte Frühbehandlung durchgeführt werden (ab sechs Jahren), wenn Wachstums- oder Entwicklungsstörungen der Kiefer die Folge sein können. Sie wird meist mit herausnehmbaren Zahnspangen durchgeführt und dauert 1,5 Jahre.

Wenn Sie oder Ihr Zahnarzt sich nicht sicher sind, ob eine Frühbehandlung notwendig ist, dann vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit uns.

Sportmundschutz

Ein von einem Labor „maßgeschneiderter“ Mundschutz empfiehlt sich für alle Sportarten, bei denen es zu Verletzungen der Zähne kommen kann. Dabei handelt es sich nicht nur um sogenannte Risikosportarten wie Boxen, Kampfsport oder Hockey, auch beim Hand- oder Basketball können Zähne zu Schaden kommen.

Vor allem für Patienten mit fester Zahnspange empfehlen wir einen Sportmundschutz, da es hier sonst zu häufigen Bracketverlusten kommen kann. Das bedeutet leider auch, dass sich in diesem Fall die kieferorthopädische Behandlung verzögern kann.

Dauerretainer

Eine elegante und vor allem sichere Variante der Stabilisierung des Behandlungsergebnisses ist das Anbringen eines sogenannten Kleberetainers (=Klebedraht). Dieser Draht wird an den Innenseiten der Zähne befestigt und ist daher nicht sichtbar. Die Patienten gewöhnen sich sehr schnell daran und die Mundhygiene wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Man empfiehlt, diesen Draht so lange wie möglich im Mund zu lassen damit sich das erzielte Ergebnis nicht verändert.

Metallbrackets

Vorteil

  • Haltbar
  • Preiswert

Nachteil

  • Unästhetisch
  • Können je nach Größe zu Schleimhautreizungen führen

Selbstligierende Brackets

Dies ist das neueste und modernste Bracketsystem. Hierbei kann auf zusätzliche Gummi- oder Drahtligaturen verzichtet werden, so dass sich weniger Beläge auf den Brackets bilden.

Vorteil

  • Schnellere, bequemere Behandlung
  • Weniger Schmerzen während der Zahnbewegung
  • Weniger Beläge
  • Die Mundhygiene ist leichter durchführbar

Nachteil

  • Teurer als Metallbrackets

Keramikbrackets

Keramikbrackets sind eine ästhetische Alternative zu Metallbrackets. Sie sind unscheinbarer als Metallbrackets und sehr angenehm zu tragen. Durch ihr Erscheinungsbild wirken sie besonders attraktiv und erhöhen die Akzeptanz einer festen Zahnspange.

Vorteil

  • Ästhetisch
  • Weniger Beläge

Nachteil

  • Teurer als normale Brackets