Gesetzlich versicherte Patienten unter 18 Jahre

Seit 2001 sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen erheblich eingeschränkt. Die sogenannten Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) teilen Fehlstellungen je nach Schweregrad in 5 Gruppen ein.

Bei "leichten" Fehlstellungen der KIG 1 und 2 wird die Behandlung nicht von den Krankenkassen übernommen. Das bedeutet jedoch nicht, dass hierbei keine Behandlungsnotwendigkeit besteht. Lassen Sie sich auf jeden Fall individuell über Vor- und Nachteile beraten.

Bei Vorliegen der KIG 3 bis 5 beteiligt sich die Krankenkasse zu 80% an den Behandlungskosten, die Bestandteil der vertragszahnärztlichen Versorgung sind. Die verbleibenden 20% der Behandlungskosten werden vom Patienten zunächst selbst getragen. Sie werden aber nach Bescheinigung eines erfolgreichen Behandlungsabschlusses von der Krankenkasse zurückerstattet.

Nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung und Einhaltung der Stabilisierungsphase wird die sogenannte Endbescheinigung ausgestellt. Dann wird der bisher eingezahlte Eigenanteil von der Krankenkasse zurückerstattet.

Bestimmte Leistungen, wie z.B. Keramikbrackets, besondere Materialien, Kiefergelenkanalysen oder hygienische Maßnahmen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Die Rechnungen werden alle drei Monate verschickt, hierbei ist der sogenannte Eigenanteil von 20% ausgewiesen. Die Höhe hängt von den erbrachten Leistungen seit der letzten Rechnung ab.

Gesetzlich versicherte Patienten über 18 Jahre

Die kieferorthopädische Behandlung wird nur dann von der Krankenkasse übernommen, wenn eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung nach SGB V, §28, Abs. 2 notwendig ist.

Die Krankenkasse beteiligt sich zu 80% an den Behandlungskosten, die Bestandteil der vertragszahnärztlichen Versorgung sind. Die verbleibenden 20% der Behandlungskosten werden vom Patienten zunächst selbst getragen. Sie werden aber nach Bescheinigung eines erfolgreichen Behandlungsabschlusses von der Krankenkasse zurückerstattet.

Nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung und Einhaltung der Stabilisierungsphase wird die sogenannte Endbescheinigung ausgestellt. Dann wird der bisher eingezahlte Eigenanteil von der Krankenkasse zurückerstattet.

Bestimmte Leistungen, wie z.B. Keramikbrackets, besondere Materialien, Kiefergelenkanalysen oder hygienische Maßnahmen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Die Rechnungen werden alle drei Monate verschickt, hierbei ist der sogenannte Eigenanteil von 20% ausgewiesen. Die Höhe hängt von den erbrachten Leistungen seit der letzten Rechnung ab.

Privat versicherte Patienten

Bei privat versicherten Patienten ist der Anspruch abhängig vom jeweiligen Versicherungsvertrag. In der Regel werden die gesamten Behandlungskosten übernommen. Für darüber hinausgehende, sinnvolle Maßnahmen werden für den Patienten individuelle Behandlungsalternativen angeboten und mit dem Patienten und den Eltern abgestimmt. Die Abrechnung erfolgt im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte).

Beihilfeberechtigte Patienten

Beihilfeberechtigte Patienten stellen häufig die Frage, welche Kosten die Beihilfestelle übernimmt. Auf diese Frage gibt es leider keine eindeutige Antwort. Dies führt häufig zu Diskussionen und erheblichem Verwaltungsaufwand. Für den kieferorthopädischen Bereich hat sich der Leistungsumfang immer weiter dem der gesetzlichen Krankenversicherung angenähert - es sind nur noch geringe Unterschiede vorhanden. Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) berechnet. „Berechnungsfähig“ bedeutet aber nicht gleichzeitig auch immer „beihilfefähig“.

Sprechen Sie uns bei ihrer Vorstellung in der Praxis darauf an, wir erklären es Ihnen gerne.

Finanzierung und Möglichkeit der Ratenzahlung

Wir arbeiten mit der Abrechnungsfirma ABZeg zusammen. So können Sie flexibel und unbürokratisch Ihre Behandlungskosten in Raten begleichen. Fragen Sie uns einfach nach der Patienten-Information zur Teilzahlung.

Die ABZeg unterstützt Sie auch dabei, Ihre berechtigten Ansprüche gegenüber Ihrer Krankenkasse oder anderen Kostenträgern geltend zu machen.

Was passiert, wenn die Krankenkasse die Behandlung nicht übernimmt?

In diesem Fall sind die Behandlungskosten privat zu tragen. Die Kosten sind unter anderem abhängig von der Schwierigkeit und den geplanten Behandlungsgeräten. Die genaue Summe kann erst nach einer individuellen Untersuchung genannt werden. Auf Wunsch ist selbstverständlich eine Ratenzahlung möglich.

Kann ich eine private Zusatzversicherung abschließen?


Eine private Zusatzversicherung ist in jedem Fall möglich. Sie sollten jedoch auf die individuellen Versicherungsbedingungen achten, denn oft werden die Kosten für kieferorthopädische Behandlungen nur eingeschränkt übernommen. Außerdem sollte vor Versicherungsabschluss noch keine kieferorthopädische Behandlungsnotwendigkeit festgestellt worden sein. Nach Abschluss der Versicherung muss je nach Versicherung eine bestimmte Zeit bis zum Beginn einer Behandlung vergehen.

Die Kosten einer privaten Zusatzversicherung sind nach dem Alter der Kinder gestaffelt.
 Eine gute Übersicht bietet zum Beispiel www.hanswaizmann.de.